VSA-Verlag Hamburg - 30 Jahre linke Literatur

»Für alle, die sich mit Klassenkampf und Kapitalismusanalyse beschäftigen, ist der VSA-Verlag von jeher eine feste Bezugsgröße gewesen. In nahezu fordistischer Manier werden hier massenweise Bücher auf den Markt geworfen, die rund um solide Gewerkschaftspolitik und die Perspektiven der klassenkämpferischen Linken herum analysieren, theoretisieren und debattieren.«
ARRANCA!

»Keine Empfehlung für ein einzelnes Buch, sondern für einen ganzen Verlag: Nach dem der Kapitalismus welthistorisch zwar nicht gesiegt, aber sicherlich übriggeblieben ist, sieht es in Deutschland recht mau aus, wenn man Gesellschaftskritisches sucht. Ein gewisser Fels in der Brandung ist sicher der VSA-Verlag, dessen Verlagsprogramm besonders für kritische GewerkschafterInnen eine Fülle interessanter Titel bietet.«
Die Gewerkschaft ver.di Franken auf ihrer Netzseite unter »Buchtipps«

Recht haben sie beide:
Der VSA-Verlag versteht seine Publikationstätigkeit als einen Beitrag zur demokratischen Diskussions- und Aktionskultur der politischen und gewerkschaftlichen Linken.

1972 in Berlin entstanden als »Verlag für das Studium der Arbeiterbewegung« (1979 Umzug nach Hamburg), hat sich der VSA-Verlag schon früh darum bemüht, die internationale Diskussion um Politische Ökonomie, Aktualität und Krise des Marxismus sowie die Auseinandersetzung mit den sozialistischen Ländern zu befördern. Er publizierte Arbeiten von Louis Althusser und Etienne Balibar, klassentheoretische Schriften von Nicos Poulantzas, Göran Therborn und Christine Buci-Glucksmann. Die Auseinandersetzungen über die Erneuerungsbewegungen der westeuropäischen sozialistischen und kommunistischen Parteien (CERES und PCF in Frankreich, »eurokommunistische« Parteien in Spanien und Italien) wurden ebenso dokumentiert wie die theoretischen Ansätze von Antonio Gramsci und die Diskussion um eine »nachholende Modernisierung« der ehemals sozialistischen Länder nach 1989.