Die von WISSENTransfer bearbeiteten Themen gibt es in der Übersicht auf der rechten Seite. Unter der jeweiligen Rubrik sind Artikel, PowerPoint-Präsentationen und andere Beiträge aufgelistet. 

29. April 2017Otto König / Richard Detje

Erste Befunde der IG Metall-Beschäftigtenbefragung 2017

Nach 2013 hat die IG Metall Anfang dieses Jahres eine zweite Befragung der Beschäftigten ihres Organisationsbereiches durchgeführt. Daran haben sich 681.241 Beschäftigte (2013: 514.000) aus gut 7.000 Betrieben beteiligt, darunter — was beachtlich ist — ein Drittel Nichtmitglieder. Allein schon diese Zahlen sind ein politisches Mandat.

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8. Dezember 2016Otto König / Richard Detje: Ergebnisse des »Arbeitszeitreport Deutschland 2016«

Wem gehört die Zeit?

»Flexibilität« lautet das Schlüsselwort für Arbeit im »digitalen Zeitalter«. »Starre Strukturen und Hierarchien des Industriezeitalters weichen auf«, erklärte Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles bei der Vorstellung des Weißbuchs »Arbeiten 4.0« Ende November. Dazu soll unter anderem von den Regelungen des Arbeitszeitgesetzes abgewichen werden können – zunächst in einer sich über zwei Jahre erstreckenden Experimentierphase. Bedingung: Unternehmerverbände und Gewerkschaften müssen darüber eine tarifvertragliche Vereinbarung treffen.

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9. September 2016Otto König / Richard Detje: Vor 30 Jahren — Angriff auf den Streikparagrafen 116

»Streikrecht verteidigen — Demokratie sichern!«

Es braucht nicht viel, um eine geradezu paradoxe Gefährdung der Republik zu beschwören. Als kleine Spartengewerkschaften den Bahn- und Flugverkehr tageweise lahmlegten, wurde in Berlin umgehend eine Gesetzgebungsmaschinerie in Gang gesetzt, um durch Regelung von »Tarifeinheit« Arbeitskämpfe minoritärer Interessengruppen wieder einzuhegen. Als dann auch noch ErzieherInnen für eine überfällige Reform von Eingruppierung und Bezahlung die Arbeit niederlegten, stand sogleich die »Streikrepublik Deutschland« an die Klagemauer der »ehrenwerten Bürger«. Paradox: Die Wahrnehmung eines republikanischen Grundrechts wird zu einem Angriff auf die Republik umgedeutet.

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8. Mai 2016Otto König / Richard Detje: Stahlindustrie im Zangengriff von EU-Kommission und chinesischer Konkurrenz?

Schreckenszenario für »old industry«

Historiker behaupten, dass die sichersten Prognosen für die Vergangenheit abgegeben werden können. Nun gibt es aber ein Prognose-Unternehmen, das die Vorausschau im Namen führt: die Prognos AG. Dort wurde jüngst errechnet, dass bis Ende des kommenden Jahrzehnts, also bis 2030 rund »380.000 Arbeitsplätze verschwinden, wenn es in der Stahlindustrie zu einem exogenen Schock kommt«.

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3. April 2016Richard Detje / Otto König: Acht Beobachtungen und zehn Schlussfolgerungen

Tarifpolitische Erfolge — hinterfragt

2015 war für die abhängig Beschäftigten eines der erfolgreichsten Jahre in der jüngeren deutschen Tarifgeschichte. Es bescherte ein »kräftiges Reallohnplus«[1] und damit Wohlstandsgewinne für die »arbeitnehmerische Mitte«. Der gesellschaftliche Fahrstuhl führte nicht nur für die Besitzer der Penthäuser, sondern auch für die Bewohner des ersten und der darüber liegenden Stockwerke nach oben. Sogar das Souterrain war einbezogen — 2015 war das Jahr eins der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns. Richard Detje und Otto König hinterfragen die tarifpolitischen Erfolge.

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6. März 2016Otto König: Gesetz zu Leiharbeit und Werkverträgen blockiert

Auf der Kippe

Kaum lag der erste Entwurf des Bundesarbeitsministeriums zur stärkeren Regulierung von Leiharbeit und Werkverträgen im November 2015 auf dem Tisch, liefen Wirtschaftsverbände Sturm. Dabei hatte man lediglich die geltende Rechtsprechung zu Papier gebracht und mitnichten einen»Angriff auf die moderne arbeitsteilige Wirtschaft« gefahren.

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16. Februar 2016Richard Detje / Otto König: Acht Länder aus der Sicht der Bürgerinnen und Bürger

Europaperspektiven

Europa prägt die politische Agenda. Mit wechselnden Schauplätzen und Akteuren. Im vergangenen Jahr waren es vor allem drei Themen, die die Debatte um den Zustand und die Zukunft Europas befeuerten: die erneute Ost-West-Konfrontation im Ukraine-Konflikt, die Zuspitzung der Krise in Griechenland nach dem Wahlsieg von Syriza und der deutschen Androhung eines Grexit, schließlich ab August die Flüchtlingsbewegung über die Türkei und den Balkan nach West- und Nordeuropa. Keiner dieser Konfliktherde ist gelöst. Hinzu kommt, dass ein Wiederaufflammen der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise gegenwärtig wahrscheinlicher geworden ist.

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3. Februar 2016Otto König / Richard Detje: Ein überraschender IWF-Befund

Was haben Top-Einkommen mit Gewerkschaften zu tun?

Die Schwächung der Gewerkschaften in der neoliberalen Epoche geht mit einer Zunahme sozialer Ungleichheit einher. Präziser: In den hochentwickelten kapitalistischen Ländern war die Brechung gewerkschaftlichen Widerstands eine Voraussetzung für die Privatisierung öffentlichen Eigentums, die Deregulierung kollektiver Arbeitsmarkt- und Arbeitsregulierung sowie die Schwächung des Sozialstaats.

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16. Januar 2016Otto König / Richard Detje

Transfergesellschaft — Perspektiven nach der Insolvenz

Praktiker/Max Bahr, Schlecker, Opel-Bochum: Was leisten Transfergesellschaften als Arbeitsmarkt- und Qualifizierungsinstrument? Weshalb sollten sie erweitert werden? Befunde einer aktuellen Untersuchung.

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7. Oktober 2015Otto König / Richard Detje: Zur Lohnentwicklung in Europa in der Großen Krise

Die Zweidrittel-Union

Das »Projekt Europa« ist umkämpfter denn je. Nicht nur, weil sich der Konflikt mit einem neoliberalen, austeritären und entdemokratisierten Europa entscheidend verschärft hat. Hinzu kommt in jüngster Zeit ein Strategiewechsel, bei dem nicht mehr nur um die Richtung des europäischen Integrationsprozesses gekämpft wird, sondern um dessen Rückabwicklung. »Exit« avanciert bei Teilen der Rechten wie der Linken zur politischen Option. Der jüngste Europäische Tarifbericht des WSI[1] bietet Material, sich das umkämpfte Terrain etwas genauer anzuschauen.

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3. September 2015Otto König / Richard Detje

Klassengesellschaft

Die heutige Klassengesellschaft kann man — den Finanzmärkten folgend — an der zunehmenden Aneignung des gesellschaftlichen Reichtums durch die vermögenden und besitzenden Klassen messen. Man kann aber auch den Blick nach unten richten. Hier liefert der jüngste Report des Instituts für Arbeit und Qualifikation aufschlussreiche Befunde,[1] aus denen hervorgeht: »Seit Mitte der 1990er Jahre ist in Deutschland die Einkommensungleichheit stärker als in vielen anderen europäischen Ländern gestiegen.« (S. 3)

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29. August 2015Otto König / Richard Detje: Umwälzungen auf dem Arbeitsmarkt

Wenn man nicht mehr weiß, was man kommende Woche verdient

Anlässlich des Labor Day, der in den USA und in Kanada jeweils am ersten Montag im September gefeiert wird, hat Robert Reich, ehemaliger Arbeitsminister in der Clinton-Administration, der an der University of California lehrt, auf eine beunruhigende Entwicklung hingewiesen.

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29. Januar 2015Otto König / Richard Detje: Der Arbeitsmarkt im europäischen Vergleich

Benchmark Deutschland?

Ist das das deutsche Beschäftigungsmodell tatsächlich so erfolgreich, wie oft behauptet und vielfach auch im krisengeschüttelten europäischen Ausland geglaubt? Eine neue Studie überprüft das arbeitsmarktpolitische Ranking in Europa.

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18. Januar 2015Otto König / Richard Detje: Umsatzrekorde und verschärfter Rationalisierungsdruck in der Automobilindustrie

Gewinnsprünge und Sparprogramme

Wohl kaum andernorts liegen Licht und Schatten so nah beieinander wie in der deutschen Automobilindustrie: Umsatz- und Gewinnrekorde auf der einen, massiver Druck auf die Arbeits- und Entlohnungsbedingungen auf der anderen Seite. Wie passt das zusammen?

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13. Juli 2014Otto König / Richard Detje: Verabschiedung des »Gesetzes zur Stärkung der Tarifautonomie«

Mindestlohn: Flickenteppich oder Sozialreform?

Am 11. Juli 2014 hat der Mindestlohn seine letzte parlamentarische Hürde im Bundesrat genommen. Wenige Tage zuvor hatte der Bundestag, fast auf den Tag genau zwölf Jahre nachdem die PDS (heute: LINKE) erstmals einen Antrag zur »Einführung eines existenzsichernden Mindestlohns« ins Parlament eingebracht hatte, eine gesetzliche Lohnuntergrenze von 8,50 Euro beschlossen.[1] Der Mindestlohn gilt grundsätzlich von 2015 an, wird ab 2016 alle zwei Jahre überprüft und sieht für einige Branchen Übergangsfristen bis 2017 vor.

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8. März 2014Otto König / Richard Detje: Erfahrungen aus den europäischen Nachbarstaaten

Blockaden im deutschen Mindestlohnregime

Am 1. Januar 2015 startet hierzulande die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns. Mehr als ein Jahrzehnt intensiver Aufklärungs- und Kampagnenarbeit sowie langwierige sozialer Auseinandersetzungen waren dazu erforderlich. Deutschland ist dann das 22. Land in der Europäischen Union, das über einen nationalen Mindestlohn verfügt – die skandinavischen Länder sowie Österreich, Italien und Zypern weisen sektorale Mindestlohnsysteme auf. Ein »Regimewechsel« für die hiesigen Verhältnisse, wie der WSI-Tarif- und Mindestlohnexperte Thorsten Schulten hervorhebt.

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1. März 2014Otto König / Richard Detje: Die fiskalischen Wirkungen des gesetzlichen Mindestlohns

Gewinn für das Gemeinwesen

In der Mindestlohndebatte ist viel von Belastungen die Rede. Darunter sind jene gemeint, die auf Betriebe und Unternehmen in Folge höherer Löhne zukommen. Daraus wird die Warnung einer negativen Beschäftigungsentwicklung abgeleitet. Vor allem gering qualifizierte Arbeitsverhältnisse im personalintensiven Dienstleistungssektor – Gastronomie, Zustelldienste, Bereiche des Einzelhandels, des Reinigungs- und Bewachungsgewerbes — wären davon betroffen — sei es über direkte Personaleinsparungen oder über Preisanhebungen, die die Nachfrage schmälern.

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25. Februar 2014Richard Detje / Otto König: Auseinandersetzungen um Ausnahmeregelungen

Armut in Arbeit – trotz Mindestlohn

Im Vorfeld der Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns von 8,50 Euro zum 1. Januar 2015 beklagen Arbeitgeber bereits massive Kollateralschäden. So in Berlin. Ein halbes Jahr lang hatte die PIN Mail AG, ein privater Postdienstleister, der unter anderem auch die gesamte Behördenpost der Hauptstadt zustellt, die Forderungen der Beschäftigten nach einem Tarifvertrag abgewehrt. Das Grundeinkommen, dass das Unternehmen zahlte, lag bei 7,94 Euro, Prämien waren freiwillige Leistungen, die jederzeit widerrufen werden konnten.

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30. Dezember 2013Richard Detje / Otto König

Europa im Würgegriff des Wettbewerbspakts

Für die großkoalitionäre Bundesregierung steht die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Ökonomie ganz oben auf der politischen Agenda. Das muss kein Widerspruch zu einer wirtschaftlichen Erholung in der Europäischen Union sein. Denn beggar-my-neighbour-Politik allein würde ja bedeuten, jene Absatzmärkte zu strangulieren, die nach wie vor — trotz der enorm gestiegenen Bedeutung der asiatischen Märkte — für das Gros der deutschen Exporte entscheidend sind.[1]

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21. November 2013Artikel von R. Detje, K. Pickshaus und S. Stamm in Z 95

Der Arbeit wieder ein Maß geben

Für eine arbeitspolitische Erweiterung der Arbeitszeitdebatte

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20. November 2013Artikel von R. Detje u.a. in Z 95

Entfremdung zwischen Wahlvolk und politischer Klasse

Kurzfassung der Studie »Krisenerfahrungen und Politik«.

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23. April 2012Aufruf

Europa neu begründen!

Frank Bsirske (ver.di), Annelie Buntenbach (DGB), Rudolf Hickel (Wirtschaftswissenschaftler), Steffen Lehndorff (Sozialwissenschaftler) und Hans-Jürgen Urban (IG Metall) haben im April 2012 die Initiative zu einem Aufruf ergriffen, der inzwischen von mehr als 3.300 Menschen unterzeichnet wurde. Wir dokumentieren den Aufruf und bitte um Unterstützung.

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21. Februar 2011PowerPoint-Präsentation

Fair arbeiten — verdienen — handeln

Hamburg ist die viertreichste Metropole Europas und ein exzellenter Handelsplatz. Doch nicht für die Beschäftigten.

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20. Februar 2011PowerPoint-Präsentation

Krise ohne Konflikt?

Eine "Jahrhundertkrise", die keine Spuren bei den Beschäftigten hinterlässt? Nicht nur eine Krise ohne Konflikt, sondern auch eine ohne Krisenbewusstsein? Und dort, wo sich Negativfolgen zeigen, nur "Desorientierung" und "Fatalismus"?

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19. Februar 2011Uwe Dechmann / Richard Detje / Gerd Peter

Demokratisierung der Arbeit

Erfreulicherweise entwickelt sich eine neue Diskussion über Wirtschaftsdemokratie. Auf ganz verschiedenen Ebenen: von der Notwendigkeit einer neuen – auch transnationalen – Wirtschaftssteuerung über den Überwindung des finanzmarktgetriebenen Akkumulationsregimes bis hin zu neuen Ansätzen der Demokratisierung der Arbeit. Ein Projekt der Sozialforschungsstelle Dortmund, an dem WISSENTransfer beteiligtt war, ist letzterem nachgegangen.

Die arbeitspolitische »Flanke« von Wirtschaftsdemokratie und die Bedeutung der §§ 90/91 des Betriebsverfassungsgesetzes

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20. September 2010Joachim Bischoff / Richard Detje

Shoppen sich die Deutschen aus der Krise?

In Deutschland wird in den Medien und der Politik die schwere Wirtschaft- und Finanzkrise für beendigt erklärt. Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute bescheinigen der deutschen Wirtschaft nach dem schwersten Wirtschaftseinbruch seit Jahrzehnten einen fulminanten Aufschwung. Die Wachstumsprognosen haben sich auf drei Prozent plus x eingependelt. Im Grunde – so der Tenor der medialen Berichterstattung – stehen nur noch Aufräumarbeiten an.

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29. März 2010Richard Detje

Arbeitsmarkt 2010

(29.3.2010) Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hat seine Frühjahrsprognose zur Arbeitsmarktentwicklung 2010 mit einer entwarnenden und einer warnenden Botschaft zugleich versehen. Die Entwarnung: "Derzeit gibt es keine Anzeichen für eine verzögerte abrupte Reaktion des Arbeitsmarktes auf die Wirtschaftskrise."

Trotz Erfolge werden kaum Lehren aus der großen Krise gezogen

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17. März 2010Richard Detje

Sozialdemokratisches ''Fair play''

Das SPD-Präsidium will sich "nicht schonen". "Fehler" sollen offen gelegt, "Korrekturen" vorgeschlagen werden. Nicht auf einem Nebenkriegsschauplatz symbolischer Politik, sondern auf jenem Feld, dem der letzte sozialdemokratische Kanzler gleichsam eine "Jahrhundertreform" verpasst hatte: dem Arbeitsmarkt.

Wie sich die SPD versucht von Hartz IV abzunabeln

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5. Dezember 2009WISSENTransfer / Redaktion Sozialismus / Team des VSA: Verlag

In Erinnerung Jörg Huffschmid (19.2.1940-5.12.2009)

Jörg Huffschmid eröffnete seine lange, vielfältige und ertragreiche Publikationstätigkeit mit einer Studie zur "Politik des Kapitals: Konzentration und Wirtschaftspolitik in der Bundesrepublik" (1969), über die er als Assistent am Institut für Konzentrationsforschung der FU Berlin gearbeitet hatte.

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31. Juli 2009PowerPoint-Präsentationen

Die neue Weltwirtschaftskrise – Alternativen

Zwei Powerpoint-Präsentationen in englischer Sprache, die sich mit den Ursachen, dem Verlauf, den Zuspitzungen der aktuellen Weltwirtschaftskrise und Vergleichen zur Großen Depression der 1930er Jahre auseinandersetzen. Zumdem diskutieren sie Alternativen zur Überwindung der Krise im Kontext des Finanzmarktkapitalismus.

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9. Februar 2009Verständigungsplattform

Für eine andere Politik! Wer, wenn nicht wir? Wann, wenn nicht jetzt?

Das soziale und intellektuelle Kapital, das Gewerkschaften, Sozialverbände, GlobalisierungskritikerInnen, Erwerbsloseninitiativen, Umweltverbände und Friedensbewegung in die politischen Auseinandersetzungen der kommenden Monate einbringen können, ist ihr Widerstand gegen den schiffbrüchig gegangenen marktradikalen Umbau der Gesellschaft.

Vorstellungen und Forderungen zivilgesellschaftlicher Bewegungen

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9. Februar 2009Horst Schmitthenner

In welcher Gesellschaft leben wir?

"Für eine andere Politik! Wer, wenn nicht wir? Wann, wenn nicht jetzt?" fragt der Leiter des IG Metall-Verbindunsgbüros Neue Soziale Bewegungen.

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2. Dezember 2008Richard Detje

Der Exportweltmeister als Krisenbeschleuniger

Wie sind die kapitalistischen Metropolen in der Doppelkrise der Finanzmärkte und der Realwirtschaft gerüstet?

Deutschland in der Weltwirtschaftskrise

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13. Oktober 2008Michael Wendl

Kann die EU sozial werden?

Die EU-Krise hat jetzt auch die deutschen Gewerkschaften erreicht.

Kritische Anmerkungen zu einer Debatte im Magazin der Hans-Böckler-Stiftung

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20. August 2008Joachim Bischoff/Richard Detje

Nach der Immobilien- und Finanzmarktkrise nun die Konjunkturkrise?

Zur wirtschaftlichen Lage im Sommer 2008

Der Konjunkturzyklus umfasst den gesamten Weltmarkt – die These, dass Europa sich vom Krisenprozess abkoppeln könne, war Wunschdenken. Die Immobilienkrise hat Spanien, Irland und Großbritannien, die Bankenkrise den gesamten Kontinent im Griff. Dänemark, Irland und Portugal befinden sich bereits in einer Rezession. Es ist das Zusammentreffen einer Konjunktur- und Finanzmarktkrise, die die Brisanz der gegenwärtige Lage ausmacht.

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26. Juni 2008Richard Detje / Wolfgang Menz / Sarah Nies / Günter Sanné / Dieter Sauer

Gewerkschaftliche Kämpfe gegen Betriebsschließungen

Richard Detje, Wolfgang Menz, Sarah Nies, Günter Sanné und Dieter Sauer Eine Studie des Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung und WISSENTransfer über den Wandel von Standortverlagerungen und Betriebsschließungen im Finanzmarktkapitalismus.

Studie zu Standortverlagerungen

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29. März 2008IG Metall

Gute Arbeit – Original und Kopie

Die Zeitschrift "Gute Arbeit" stellt in ihrer Februar-Ausgabe den neu gebildeten Funktionsbereich Gesundheitsschutz und Arbeitsgestaltung beim Vorstand der IG Metall vor. Wir dokumentieren dies und einen Beitrag über den Umgang der SPD mit "Gute Arbeit".

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17. Februar 2008Richard Detje

Standortverlagerungen: wer, warum und wohin?

Zusammenfassung einiger empirischer Befunde

Standortverlagerungen stehen seit der Schließung des Traditionsunternehmens AEG und der angekündigten Schließung der Bochumer Produktionsstätte des Handy-Weltmarkführers Nokia zum Sommer dieses Jahres im Focus der Öffentlichkeit. Eine Auswertung der repräsentativen Betriebs- und Personalrätebefragung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts in der Hans-Böckler-Stiftung deckt Hintergünde auf.

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28. Januar 2008Richard Detje

Warum schließt Nokia ein profitables Werk in Bochum?

Nokia hat im vergangenen Jahr eine Umsatzrendite nach Steuern von über 20% erzielt – das Werk in Bochum war an diesem Unternehmenserfolg beteiligt. Doch Mitte des Jahres soll es geschlossen werden – insgesamt rund 4300 Beschäftigte drohen damit ihre Jobs zu verlieren. Was sind die Hintergründe?

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1. Januar 2008Paul Oehlke

Faschismus und 68

Götz Aly bringt das Fass zum Überlaufen

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15. November 2007Richard Detje

Ewald Wehner (16.3.1932—13.11.2007): Ein Leben in der Gewerkschaftsbewegung

Am Abend des 13. November starb nach langer und schwerer Krankheit im Alter von 75 Jahren unser Freund, Kollege und politischer Mitstreiter Ewald Wehner. Gebürtiger Frankfurter, gewerkschaftliches Urgestein, Sozialist.

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14. Oktober 2007Frank Deppe

Roland Koch – zwischen Dalai Lama und Josef Ackermann

Frank Deppe analysiert, warum Hessen einen Politikwechsel nach links braucht.

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28. August 2007Forum Soziales Europa

Auf dem Weg zu einem neuen europäischen Sozialmodell

Das "Forum Soziales Europa", ein Europäisches Netwerk von GewerkschafterInnen, hat Thesen "Auf dem Weg zu einem neuen europäischen Sozialmodell" erarbeitet und verabschiedet, die wir zur Diskussion stellen möchten. Die Thesen (in deutscher, englischer, französischer und spanischer Sprache) können heruntergeladen werden.

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16. Juli 2007Joachim Bischoff / Richard Detje

Ein drittes Wirtschaftswunder?

Der Außenminister und designierte SPD-Vize-Vorsitzende Frank Walter Steinmeier will die Leistungen der früheren rot-grünen Bundesregierung endlich berücksichtigt sehen. Er spricht von einem dritten Wirtschaftswunder: Das erste stamme von Ludwig Erhard, das zweite - schuldenfinanziert - von Helmut Kohl und das gegenwärtige von Gerhard Schröder, ausgelöst durch die Agenda 2010.

Prognosen zur Entwicklung des Konjunkturzyklus auf dem Weltmarkt und in Deutschland

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9. Juli 2007Richard Detje

Keynesianismus als Kampfbegriff

Das Bundeswirtschaftsministerium hat das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) vom Gemeinschaftsgutachten der wirtschaftswissenschaftlichen Institute ausgeschlossen. Dessen Präsident Klaus Zimmermann spricht von einer "linkskeynesianischen Kampagne". Was steckt dahinter?

Die neoliberale Wandlung eines wirtschaftswissenschaftlichen Think Tanks

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29. April 2007Richard Detje

Verliehen und Verkauft

Zur Dynamik einer prekären Beschäftigungsform

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5. März 2007Richard Detje

Prognose: ein Drittel weniger Arbeitslose

Was steckt dahinter?

Licht am Ende des Tunnels? Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit hat es gesehen.

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4. März 2007Richard Detje, Klaus Pickshaus, Hilde Wagner

Paradigmenwechsel in der Arbeitspolitik

Ein Vorschlag aus den Reihen von Südwestmetall zur Gefährung von Produktionsarbeit in Deutschland

Der Arbeitgeberverband Südwestmetall hat einen Vorschlag zur Gefährdung von Produktionsarbeit in Deutschland vorgelegt. Richard Detje, Klaus Pickshaus und Hilde Wagner kritisieren die low-road-Strategie.

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30. Januar 2007Richard Detje

Arbeit durch mehr Ungleichheit?

Widerlegung des Dogmas, dass Verteilungsungerechtigkeit der Preis für den Abbau der Arbeitslosigkeit ist[1]

Einer der zentralen Annahmen der herrschenden Gesellschafts- und Verteilungspolitik besagt, dass die moderne Welt beständig zwischen Skylla und Charybdis segelt. Während es dem Griechen Odysseus in der Sage noch gelang, die gefährliche Meerenge zwischen dem sechsköpfigen Seeungeheuer und den großen Wasserstrudeln zu durchfahren, müssten sich die heutigen Marktakteure entscheiden. Entscheiden sie sich für mehr Verteilungsgerechtigkeit, so gehe dies auf Kosten der Beschäftigung; votieren sie hingegen für ein hohes Beschäftigungsniveau, müssten sie wohl oder übel eine höhere Lohnspreizung in Kauf nehmen. Dieses verteilungs- und gesellschaftspolitische Dogma des Neoliberalismus ist falsch, wie eine neue Studie belegt. Wir fassen ihre Ergebnisse zusammen.

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3. Januar 2007Richard Detje

Das soziale Ranking in Europa

Ausgangspunkte für ein neues Sozialmodell

Auch in der deutschen Ratspräsidentschaft wird viel von den europäischen Zwillingen "Wettbewerbsfähigkeit" und "soziale Kohärenz" als Maximen politischen Handelns die Rede sein.

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15. Dezember 2006Richard Detje

Die ''Reform'' des Niedriglohnsektors und das Beispiel Mars

Was die Parteien der großen Koalition vor sich her schieben, könnte Armut verhindern

Bundesarbeitsminister Müntefering ist in Verzug. Seit September arbeitet eine Koalitionsarbeitsgruppe an einer "Reform" des Niedriglohnsektors. Mitte Dezember sollten konkrete Vorschläge unterbreitet werden. Die Präsentation wurde auf Februar oder März 2007 vertagt, möglicherweise dauert es noch länger.

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28. Juni 2006Richard Detje

AUTO 5000

Bei VW stehen 20.000 Arbeitsplätze zur Disposition. Gegenwärtig läuft ein Abfindungsprogramm, das mit 750 Mio. Euro zum vorzeitigen Ausscheiden von 5.000 Beschäftigten ausgestattet ist.

Restrukturierung mit anti-tayloristischen Bias?

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24. März 2006Frank Deppe

Stürzt das europäische Haus ein?

Zur Krise der Europäischen Union[1]

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1. März 2006Richard Detje und Horst Schmitthenner

Die Herausforderung der großen Koalition

Neugründung der gesellschaftlichen und politischen Linken

Richard Detje (WISSENTransfer) und Horst Schmitthenner (Beauftragter IG Metall Verbindungsbüro soziale Bewegungen) skizzieren in ihrem Beitrag, der in der Zeitschrift Marxistische Erneuerung "Z", Nr. 65, März 2006, S. 14-18 erschienen ist, die Herausforderungen der großen Koalition für Gewerkschaften, soziale Bewegungen und die sich neu formierende politische Linke.

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24. Dezember 2005Hans-Jürgen Urban

Zeit für eine Strategiedebatte

Gewerkschaftspolitik bei knapper werdenden Ressourcen

WISSENTransfer-Mitglied Hans-Jürgen Urban, Leiter des Funktionsbereichs Gesellschaftspolitik, Grundsatzfragen und strategische Planung beim Vorstand der IG Metall, hat in einem Beitrag im gewerkschaftlichen Info-Dienst "einblick 22/05" die Herausforderungen von Gewerkschaftspolitik für das 21. Jahrhundert und angesichts knapper Kassen herausgearbeitet.

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23. Dezember 2005Johanna Klages

Kampffeld Repräsentation

WISSENTransfer-Mitglied Johanna Klages analysiert in ihrem Beitrag das "Kampffeld Repräsentation" und setzt sich insbesondere mit dem Verhältnis von "Professionellen" und "Laien" im "politischen Feld" auseinander, dessen präzise Bestimmung auch und insbesondere für die im Entstehen begriffene neue Formation der Linken von substanzieller Bedeutung ist.

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31. Oktober 2005Richard Detje / Klaus Pickshaus / Hans-Jürgen Urban

Zwischen Abwehrkämpfen und Offensivstrategien: Arbeitspolitik im Umbruch

Die Debatte um innovative Arbeitspolitik geht weiter; hier mit einem Diskussionsbeitrag aus der IG Metall, der in Heft 9 / 2005 der WSI-Mitteilungen erschienen ist.

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3. Juli 2005Johanna Klages

Das Glück von Leipzig

WISSENTransfer-Mitglied Johanna Klages kommentiert die Eröffnung des neuen BMW-Werkes in Leipzig.

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25. Juni 2005Eric Hobsbawm

America's neo-conservative world supremacists will fail

Current US megalomania is rooted in the Puritan colonists' certainties

Eric Hobsbawm in "The Guardian", Saturday June 25, 2005

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1. Juni 2005Tagung am 1. und 2. Juni 2005 in Sprockhövel

Arbeitspolitik im Umbruch

Die Ergebnisse der Tagung von IG Metall und WISSENTransfer zum Thema "Arbeitspolitik im Umbruch" am 1./2. Juni 2005 im IG Metall-Bildungszentrum Sprockhövel liegen nun vor.

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1. Juni 2005Frank Deppe / Richard Detje

Die ''kritische Theorie'' und das ''gemeine Volk'' (''le petit peuple'')

Jürgen Habermas und die Krise der EU

Die Bevölkerungen Frankreichs und der Niederlande haben die Krise des EU-Projekts ans Tageslicht befördert. Jürgen Habermas sieht das anders. Frank Deppe und Richard Detje setzen sich damit auseinander.

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19. Mai 2005Klaus-Peter Kisker

Müntefering und die Kapitalismus-Kritik

Interview mit K.-P. Kisker in der Süddeutschen

Das WISSENTransfer-Mitglied und Mitherausgeber von Sozialismus, Klaus-Peter Kisker hat sich in einem Interview mit der Online-Ausgabe der Süddeutschen Zeitung am 19.5.2005 zum Thema Müntefering und die Kapitalismus-Kritik geäußert.

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1. Mai 2005Richard Detje

Wege in die Stagnation und wieder heraus

Besprechung des Buches von Gustav A. Horn: Die deutsche Krankheit, München / Wien 2005.

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19. März 2005Joachim Bischoff / Frank Deppe / Richard Detje / Simon Mayer / Conny Weißbach

Deregulierungsgemeinschaft Europa

Das Scheitern der Lissabon-Strategie und die Perspektiven der Europäischen Union[*]

Zwischenbilanz des Sozialstaatsumbaus in der EU in den Jahren 2001-2004.

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6. Dezember 2004Richard Detje

Testfall für Hartz – Arbeitslosigkeit auf Rekordniveau

Im Oktober 2004 ist die Arbeitslosigkeit erneut auf ein Allzeithoch gestiegen. Im Winter werden es über fünf Millionen werden. Und dies auf dem Hintergrund einer rasanten Ausweitung von Niedriglohnjobs (Minijobs, Ich-AG). Auch die Prognosen für 2005 machen deutlich: Nicht der Abbau der Massenarbeitslosigkeit, sondern die Transformation des Arbeitsmarktes steht im Zentrum der "Hartz-Reformen".

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23. Oktober 2004Martin Jacques

Blair riskiert, Labour in die wahlpolitische Wüste zu führen

Ein Jahrzehnt New Labour. Zusammen mit dem Wahlsieg der Demokraten unter Bill Clinton in den USA war die Übernahme der Führung der Labour Party durch Tony Blair und seine "Modernisierer" das Fanal für einen kurzen Frühling sozialdemokratischer Mehrheiten in den meisten kapitalistischen Hauptländern. Entgegen dem Anschein einer neuen politischen Strategie – Dritter Weg oder Neue Mitte – argumentiert Martin Jacques (im Guardian vom 20. Juli 2004), dass New Labour nie ein politisches Projekt gesellschaftsverändernder Qualität vertreten habe – und sich hierdurch vom Thatcherismus grundlegend unterscheidet.

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23. Oktober 2004Robin Cook

Das schlimmste Versagen des britischen Geheimdienstes und Lord Butler erklärt, niemand sei dafür verantwortlich

Am 14. Juli 2004 hat die Butler-Kommission ihren Bericht über die vermeintlichen Gründe des Irak-Krieges und die Rolle von Regierung und Geheimdienst in Großbritannien vorgelegt. Robin Cook, Außenminister der ersten Regierung Blair, gehörte zu den ersten prominenten Repräsentanten der Labour Party, die gegen den Krieg opponierten. Wir dokumentieren im Folgenden seine Bewertung des Berichts der Butler-Kommission aus "The Independent" vom 15. Juli 2004.

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23. Oktober 2004John Kenneth Galbraith

Eine dunkle Wolke hängt über der Zivilisation

John Kenneth Galbraith kann nur vor der Illusion warnen, ein Krieg ließe sich durch die Methodik des Marktes rationalisieren. Vielmehr müsse eine entwickelte Gesellschaft es lernen, so schreibt Galbraith in The Affluent Society (1958), mit ihrem Überschuss bewusst umzugehen. Eine derartige Aneignung sei bereits mit seinem Verbrauch für Bildung, Gesundheit und Sozialpolitik begonnen worden. Diesen Gedanken haben Joseph M. Gillman, Herbert Marcuse und Paul Baran aufgegriffen. Galbraith gehört zu den Ökonomen, die sich unter dem Eindruck der Weltwirtschaftskrise (The Great Crash 1929, 1958) zur politischen Ökonomie entschieden haben. Was sich auf dem Markt (American Capitalism: The concept of countervailing power, 1958) und in den Unternehmen (The New Industrial State, 1967) abspielt, hat er immer von ihrer ökonomischen, institutionellen und kulturellen Seite betrachtet. Nicht ohne eine kritische Bewusstsein für Regulierung und Institutionen ist Galbraith mit seinen politischen-ökonomischen Essays zum dem Ökonomen des Manager-Kapitalismus gemacht.

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28. Juni 2004Richard Detje

Kontroversen in der Krisentheorie

Realwirtschaft in der längeren Frist

Dass die Entwicklung in den USA und die Gewichte innerhalb der Triade entscheidend für die Perspektiven der Weltwirtschaft sind, ist ein Gemeinplatz. Doch diese Erkenntnis trägt nicht weit. Schon der Blick auf den fundamentalen Strukturwandel der ökonomischen Verhältnisse Mitte der 1970er Jahre lässt das Licht der Scheinwerfer der Wirtschaftsanalysten und -kommentatoren in allen Spektralfarben leuchten. Das gilt auch für Ansätze, die marxsche Theorie nutzbringend anzuwenden.

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3. Februar 2004Friedhelm Hengsbach

Mehr Arbeitsplätze durch längere Arbeitszeit?

Der Zugriff der Wirtschaft auf die gesellschaftliche Zeit - Thesen

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2. Februar 2004Alexandra Wagner

Im Rückwärtsgang zur 40-Stunden-Woche?

Tatsächliche und gewünschte Arbeitszeiten und wie man sie in Übereinstimmung bringen kann - Thesen

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1. Februar 2004Dieter Sauer

Arbeiten ohne (Zeit-)Maß

Über den Zusammenhang von Arbeitszeit-, Leistungs- und Beschäftigungspolitik - Thesen

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10. Januar 2004Steffen Lehndorff

Wie land sind die Arbeitszeiten in Deutschland?

Fakten und Argumente zur aktuellen Debatte über Arbeitszeitverlängerung

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12. August 2003Richard Detje / Klaus Dörre / Hans-Jürgen Urban

Brauchen wir eine neue Initiativezur Humanisierung der Arbeit?[*]

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7. August 2003Richard Detje

Arbeitslosigkeit ohne Ende

Als Florian Gerster Anfang Juli 2003 seinen Plan zum Umbau der Bundesanstalt für Arbeit zu einem "modernen Dienstleister" bis Ende 2004 präsentierte, versicherte er, die Arbeitslosigkeit durch optimierte Vermittlungsleistungen um 400.000 zu senken. Das reicht zwar nicht entfernt an die Projektion der Hartz-Kommission heran, wäre aber zumindest mal ein Anfang. Aber auch daraus wird nichts werden.

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1. Juni 2003Richard Detje

Arbeitslosigkeit wie seit der Weltwirtschaftskrise nicht mehr

Die aktuellen Arbeitsmarktzahlen kommentiert Richard Detje.

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27. Mai 2003Frank Deppe

Europäische Integration und Gewerkschaften - neue Herausforderungen[1]

Überarbeiteter (und erweiterter) Vortrag zur Eröffnung des Workshop "Europäische Tarifpolitik" der Gewerkschaft ver.di in Berlin (6. März 2003)

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10. Februar 2003Richard Detje

Verbetrieblichung und Vermarktlichung

Wandel der Leistungsentlohnung

Der Anteil der Lohneinkommen an der gesellschaftlichen Wertschöpfung ist rückläufig – Indiz dafür, dass sich die Verteilungskämpfe im flexiblen Kapitalismus verschärfen. Aber nicht nur das. Dahinter steht eine »raumgreifende« Umwälzung bislang geltender Entlohnungsgrundsätze: Nicht mehr die Aufwendungen zur physischen, sozialen und kulturellen Reproduktion der Ware Arbeitskraft sind Gegenstand der Verteilungsauseinandersetzungen, sondern der Ertrag der Arbeitsergebnisse auf dem Markt. Richard Detje analysiert diesen Umbau unseres »Lohnregimes«.

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3. Januar 2003Frank Deppe

The Future of the Working Class in the 21st Century

Colleagues from the Korean Political Science Association (KPSA) asked me - for a conference on the Future of Marxism in Seoul (September 2002) - to present my ideas upon the Future of the Working Class in the 21 century. I would like to say at the very beginning, that this subject may - for different reasons - produce expectations which I certainly could not fulfil.

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3. Januar 2003Harald Mattfeldt

Fallbeispiel: Die wirtschaftspolitische Bedeutung der Maastricht-Kriterien

Stammen diese Kriterien wesentlich aus neoklassischem Gedankengut?

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3. Januar 2003Hans-Jürgen Urban

Perspektiven des Europäischen Sozialmodells

Langfassung eines Referates auf der gemeinsamen Sitzung der Fraktion der GUE/NGL im Europäischen Parlaments und dem Forum Soziales Europa am 17.10. 2002 in Brüssel.

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25. Dezember 2002Klaus Dörre

Prekäre Beschäftigungsverhältnisse

Ursache von sozialer Desintegration und Rechtsextremismus?

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25. Dezember 2002Karl Georg Zinn

Sinn und Risiken des deutschen Korporatismus

Vortrag auf der Tagung der Evangelischen Akademie, Loccum:
"Klüngel oder Bürgerwille? Der gesellschaftliche Milieuwandel und die Zukunft korporativer Interessenvermittlung" am 4. Mai 2002.

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24. Dezember 2002Horst Schmitthenner / Hans-Jürgen Urban

Der Dritte Weg als Pfad in die Zukunft?

Ein Diskussionsbeitrag zum Zukunftsmanifest der IG Metall

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24. Dezember 2002Michael Wendl

Löhne made in Shanghai?

Globalisierung und Tarifpolitik

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24. Dezember 2002WISSENTransfer

Halbierung der Arbeitslosigkeit bis 2005?

Mit Leiharbeit und Niedriglohn zum flexiblen Kapitalismus

Zur Kritik des Endberichts der Hartz-Kommission.
Arbeitsgruppe: Angelika Beier, Joachim Bischoff, Richard Detje, Axel Gerntke, Gaby Gottwald, Jürgen Klute, Ingo Schmidt, Paul Schröder, Johannes Steffen, Axel Troost, Peter von Oertzen, Michael Wendl.

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1. September 2002Frank Deppe

Der 11. September und die internationale Politik

aus: Amy Holmes / David Salomon / Stefan Schmalz / Guido Speckmann (Hrsg.), Imperial Djihad? Über Fundamentalismus, Schurkenstaaten und neue Kriege, 200 Seiten (August 2002), EUR 15.50 sFr 27.80, VSA-Verlag Hamburg
ISBN 3-87975-879-4

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1. August 2002Richard Detje / Joachim Bischoff

Stimmt die Richtung?

Anmerkungen zur Hartz-Kommission und der gesellschaftlichen Debatte

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2. Juli 2002Elisabeth Gauthier / Serge Guichard

Le Front National, le capitalisme, la droite, la gauche

Quelle analyse, quelle contre-offensive?

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1. Juli 2002Arno Klönne

Thesen zum "Rechtspopulismus"

In vielen europäischen Staaten sind wahlpolitisch Parteien erfolgreich, die auf den diffusen Sammelbegriff "Rechtspopulismus" gebracht werden.

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29. Juni 2002WISSENTransfer

Rückkehr alter Monster?

fragte Max Gallo Mitte der 1990er Jahre, als er den Zusammenhang von Armut und Massenarbeitslosigkeit, Nationalismus, Rassismus und Krieg ansprach. Die Formulierung verleitet zu Missverständnissen dahingehend, dass die bürgerliche Gesellschaft nach dem Ende des Systemgegensatzes zu ihren Jahrhundertursprüngen zurückgekehrt sei.

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