Der Blick über den Gartenzaun

Hier stelllen wir interessante Beiträge aus anderen Ländern und Kontinenten zur Verfügung, damit die Debatte über Internationale Politik den Blickwinkel erweitert.

25. Juni 2005Eric Hobsbawm

America's neo-conservative world supremacists will fail

Current US megalomania is rooted in the Puritan colonists' certainties

Eric Hobsbawm in "The Guardian", Saturday June 25, 2005

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23. Oktober 2004Robin Cook

Das schlimmste Versagen des britischen Geheimdienstes und Lord Butler erklärt, niemand sei dafür verantwortlich

Am 14. Juli 2004 hat die Butler-Kommission ihren Bericht über die vermeintlichen Gründe des Irak-Krieges und die Rolle von Regierung und Geheimdienst in Großbritannien vorgelegt. Robin Cook, Außenminister der ersten Regierung Blair, gehörte zu den ersten prominenten Repräsentanten der Labour Party, die gegen den Krieg opponierten. Wir dokumentieren im Folgenden seine Bewertung des Berichts der Butler-Kommission aus "The Independent" vom 15. Juli 2004.

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23. Oktober 2004John Kenneth Galbraith

Eine dunkle Wolke hängt über der Zivilisation

John Kenneth Galbraith kann nur vor der Illusion warnen, ein Krieg ließe sich durch die Methodik des Marktes rationalisieren. Vielmehr müsse eine entwickelte Gesellschaft es lernen, so schreibt Galbraith in The Affluent Society (1958), mit ihrem Überschuss bewusst umzugehen. Eine derartige Aneignung sei bereits mit seinem Verbrauch für Bildung, Gesundheit und Sozialpolitik begonnen worden. Diesen Gedanken haben Joseph M. Gillman, Herbert Marcuse und Paul Baran aufgegriffen. Galbraith gehört zu den Ökonomen, die sich unter dem Eindruck der Weltwirtschaftskrise (The Great Crash 1929, 1958) zur politischen Ökonomie entschieden haben. Was sich auf dem Markt (American Capitalism: The concept of countervailing power, 1958) und in den Unternehmen (The New Industrial State, 1967) abspielt, hat er immer von ihrer ökonomischen, institutionellen und kulturellen Seite betrachtet. Nicht ohne eine kritische Bewusstsein für Regulierung und Institutionen ist Galbraith mit seinen politischen-ökonomischen Essays zum dem Ökonomen des Manager-Kapitalismus gemacht.

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23. Oktober 2004Martin Jacques

Blair riskiert, Labour in die wahlpolitische Wüste zu führen

Ein Jahrzehnt New Labour. Zusammen mit dem Wahlsieg der Demokraten unter Bill Clinton in den USA war die Übernahme der Führung der Labour Party durch Tony Blair und seine "Modernisierer" das Fanal für einen kurzen Frühling sozialdemokratischer Mehrheiten in den meisten kapitalistischen Hauptländern. Entgegen dem Anschein einer neuen politischen Strategie – Dritter Weg oder Neue Mitte – argumentiert Martin Jacques (im Guardian vom 20. Juli 2004), dass New Labour nie ein politisches Projekt gesellschaftsverändernder Qualität vertreten habe – und sich hierdurch vom Thatcherismus grundlegend unterscheidet.

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1. September 2002Frank Deppe

Der 11. September und die internationale Politik

aus: Amy Holmes / David Salomon / Stefan Schmalz / Guido Speckmann (Hrsg.), Imperial Djihad? Über Fundamentalismus, Schurkenstaaten und neue Kriege, 200 Seiten (August 2002), EUR 15.50 sFr 27.80, VSA-Verlag Hamburg
ISBN 3-87975-879-4

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