Konjunktur & Krise

»Es verhält sich mit diesem industriellen Zyklus so, daß derselbe Kreislauf, nachdem der erste Anstoß einmal gegeben, sich periodisch reproduzieren muß. Im Zustand der Abspannung sinkt die Produktion unter die Stufe, die sie im vorigen Zyklus erreicht und wofür jetzt die technische Basis gelegt ist. In der Prosperität — der Mittelperiode — entwickelt sie sich weiter auf dieser Basis. In der Periode der Überproduktion und des Schwindels spannt sie die Produktivkräfte auf höchste an, bis hinaus über die kapitalistischen Schranken des Produktionsprozesses.« (Karl Marx, Das Kapital, Band 3, MEW 25, S. 506)

8. Mai 2016Otto König / Richard Detje: Stahlindustrie im Zangengriff von EU-Kommission und chinesischer Konkurrenz?

Schreckenszenario für »old industry«

Historiker behaupten, dass die sichersten Prognosen für die Vergangenheit abgegeben werden können. Nun gibt es aber ein Prognose-Unternehmen, das die Vorausschau im Namen führt: die Prognos AG. Dort wurde jüngst errechnet, dass bis Ende des kommenden Jahrzehnts, also bis 2030 rund »380.000 Arbeitsplätze verschwinden, wenn es in der Stahlindustrie zu einem exogenen Schock kommt«.

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18. Januar 2015Otto König / Richard Detje: Umsatzrekorde und verschärfter Rationalisierungsdruck in der Automobilindustrie

Gewinnsprünge und Sparprogramme

Wohl kaum andernorts liegen Licht und Schatten so nah beieinander wie in der deutschen Automobilindustrie: Umsatz- und Gewinnrekorde auf der einen, massiver Druck auf die Arbeits- und Entlohnungsbedingungen auf der anderen Seite. Wie passt das zusammen?

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20. September 2010Joachim Bischoff / Richard Detje

Shoppen sich die Deutschen aus der Krise?

In Deutschland wird in den Medien und der Politik die schwere Wirtschaft- und Finanzkrise für beendigt erklärt. Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute bescheinigen der deutschen Wirtschaft nach dem schwersten Wirtschaftseinbruch seit Jahrzehnten einen fulminanten Aufschwung. Die Wachstumsprognosen haben sich auf drei Prozent plus x eingependelt. Im Grunde – so der Tenor der medialen Berichterstattung – stehen nur noch Aufräumarbeiten an.

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2. Dezember 2008Richard Detje

Der Exportweltmeister als Krisenbeschleuniger

Wie sind die kapitalistischen Metropolen in der Doppelkrise der Finanzmärkte und der Realwirtschaft gerüstet?

Deutschland in der Weltwirtschaftskrise

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20. August 2008Joachim Bischoff/Richard Detje

Nach der Immobilien- und Finanzmarktkrise nun die Konjunkturkrise?

Zur wirtschaftlichen Lage im Sommer 2008

Der Konjunkturzyklus umfasst den gesamten Weltmarkt – die These, dass Europa sich vom Krisenprozess abkoppeln könne, war Wunschdenken. Die Immobilienkrise hat Spanien, Irland und Großbritannien, die Bankenkrise den gesamten Kontinent im Griff. Dänemark, Irland und Portugal befinden sich bereits in einer Rezession. Es ist das Zusammentreffen einer Konjunktur- und Finanzmarktkrise, die die Brisanz der gegenwärtige Lage ausmacht.

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16. Juli 2007Joachim Bischoff / Richard Detje

Ein drittes Wirtschaftswunder?

Der Außenminister und designierte SPD-Vize-Vorsitzende Frank Walter Steinmeier will die Leistungen der früheren rot-grünen Bundesregierung endlich berücksichtigt sehen. Er spricht von einem dritten Wirtschaftswunder: Das erste stamme von Ludwig Erhard, das zweite - schuldenfinanziert - von Helmut Kohl und das gegenwärtige von Gerhard Schröder, ausgelöst durch die Agenda 2010.

Prognosen zur Entwicklung des Konjunkturzyklus auf dem Weltmarkt und in Deutschland

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9. Juli 2007Richard Detje

Keynesianismus als Kampfbegriff

Das Bundeswirtschaftsministerium hat das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) vom Gemeinschaftsgutachten der wirtschaftswissenschaftlichen Institute ausgeschlossen. Dessen Präsident Klaus Zimmermann spricht von einer "linkskeynesianischen Kampagne". Was steckt dahinter?

Die neoliberale Wandlung eines wirtschaftswissenschaftlichen Think Tanks

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